Das schreibt der Gegner: Haarentor verliert trotz bislang bester Saisonleistung
Handball TvdH unterliegt /Petersfehn im Derby nur knapp 22:25 – Zwei Wochen Pause
OLDENBURG - „Wir sind als gefühlte Sieger vom Platz gegangen“, sagte Ralf Hafemann, Trainer des Tvd Haarentor, nach dem nur knapp mit 22:25 verlorenen Derby in der Handball-Verbandsliga bei der SG Friedrichsfehn/Petersfehn. „Ich muss der Mannschaft einfach ein Riesenkompliment machen“, lobte Hafemann, dessen Akteure sich zur Halbzeit gegen den Tabellenzweiten sogar eine leichte Führung von 12:11 erkämpft hatten. Bis auf die letzten fünf Minuten lieferten sich die beiden Mannschaften ein Spiel auf Augenhöhe.
Den wichtigsten Faktor für den letztendlichen Triumph der sah der Oldenburger Coach in Gegenspieler Philipp Willgerodt, der schon in der 2. Bundesliga spielte: „Er hat in den letzten Momenten vor Abpfiff die leichten Tore gemacht und auch sicherlich das gewisse Quäntchen Erfahrung für Friedrichsfehn mit in die Partie gebracht.“
Ein Grund dafür, dass die dennoch so gut mit dem Favoriten mithalten konnten, war für Hafemann die Nutzung einer neuen taktischen Variante. Die Oldenburger agierten in einer sehr offensiv ausgerichteten 3-3-Deckung. „Das hat über die gesamte Spielzeit sehr gut geklappt – obwohl wir nur eine Woche dafür trainiert haben. Meine Jungs haben sehr diszipliniert gespielt und ihr bestes Saisonspiel abgeliefert“, meinte Hafemann, der in der nun anstehenden Pause von zwei Wochen weiter an dieser Taktik arbeiten will: „Die Deckung läuft und wird von der Mannschaft auch sehr gut umgesetzt.“


