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Das schreibt der Gegner: HSG Varel II agiert lange auf Augenhöhe

Handball Verbandsligist verliert beim Tabellenzweiten aus Petersfehn mit 27:34

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Vollen Einsatz zeigten die Spieler der HSG Varel-Friesland II um Routinier Fred Richter (mit Ball). BILD: Volkhard Patten Bild vergrößern

PETERSFEHN - Viel Lob gab es von Trainer Klaus Koring für die Spieler der HSG Varel-Friesland II, auch wenn diese am Sonnabend bei der favorisierten SG Friedrichsfehn/Petersfehn recht deutlich mit 27:34 (13:15) den Kürzeren gezogen hatte. „Mein Team ist von Anfang an konzentriert und beherzt zur Sache gegangen, hat ein gutes Spiel gemacht und bis zum Schluss alles versucht“, sagte der HSG-Coach nach einer Partie, in der die Vareler über weite Strecken ein ebenbürtiger Gegner gewesen waren.


Dabei konnte Koring im Tor neben Stammkeeper Ulf Duda erstmals auf Tristan Depenbrock zurückgreifen, der fortan regelmäßig zur Verfügung steht. Zudem half Andrej Kunz aus der Bundesliga-A-Jugend der HSG aus. 

In Petersfehn entwickelte sich von Beginn an ein gutes Verbandsliga-Spiel. Nach ausgeglichenem Beginn (8:8/20.) konnten sich die Hausherren um die ehemaligen Vareler Zweitligaspieler Jan-Philip Willgerodt und Michael Matzke erstmals auf drei Tore absetzen, ehe Fred Richter kurz vor der Halbzeitpause noch auf 13:15 verkürzte.

„Lukas Brötje leitete das Angriffsspiel sehr geschickt und setzte seine Mitspieler gekonnt ein“, freute sich Koring und erteilte zudem Thio Remmers ein Sonderlob, der bei 15 Versuchen mit zwölf Treffern eine sehr gute Quote erzielte. Weil zudem die Deckung um HSG-Abwehrchef Richter kompakt stand, blieben die Gäste bis zur 42. Minute auf Tuchfühlung. 

Zwar setzte sich Petersfehn danach erstmals auf fünf Tore ab, doch stellten die Friesländer auf eine 4-2-Abwehrformation um und kamen noch einmal bis auf 27:30 (47.) heran. Dann die Vorentscheidung: Nach einem Ballgewinn produzierten die Vareler einen Fehlpass beim Tempogegenstoß und wurden postwendend mit einem Gegentor bestraft. Statt auf zwei Tore zu verkürzen, hieß es 27:31 – und der Drops war gelutscht.